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Falken springen im Hitzetaumel aus dem Nest

In Brutplätzen von Greifvögeln und Mauerseglern wird es glühend heiss.

Andreas Lischke mit zwei Hitzeopfern. Der jüngere Turmfalke (links) ist knapp vier Wochen alt. Fotos: Reto Oeschger
Andreas Lischke mit zwei Hitzeopfern. Der jüngere Turmfalke (links) ist knapp vier Wochen alt. Fotos: Reto Oeschger

Andreas Lischke, Leiter der Greifvogelstation in Berg am Irchel, packt gerade Bretter aus dem Auto. «Wir müssen eine Notvoliere bauen», sagt er. Fast sechzig Vögel hatten er und sein Team in den letzten Tagen zu betreuen, mehrheitlich Turmfalken. Normalerweise werden in der Station etwa zehn Tiere gepflegt. Geradezu überflutet mit pflegebedürftigen Vögeln wird auch Silvia Volpi, die in Rümlang eine auf Mauer- und Alpensegler spezialisierte Station betreibt. Sie hat an die 300 Vögel zu versorgen. «Ich komme derzeit zu knapp zwei Stunden Schlaf pro Tag», sagt sie. Ohne freiwillige Helferinnen wäre es gar nicht zu schaffen. Lischke und Volpi sagen: «Die Situation ist dramatisch.»

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