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Diese Frequenzen überhört niemand

Heute Mittwoch werden schweizweit die Alarmsirenen getestet. Ihr Klang kommt nicht von ungefähr.

Heute Mittwoch um 13.30 Uhr heulen die Sirenen überall im Kanton Zürich – wie auch im Rest der Schweiz. Bis 14 Uhr wird zuerst der allgemeine Alarm getestet, danach der Wasseralarm für die von Hochwasser gefährdeten Gebiete im Einzugsgebiet von Staumauern. Die beiden Sirenenklänge unterscheiden sich deutlich: Während der allgemeine Alarm ein regelmässiger Heulton ist, der während einer Minute auf- und absteigt, handelt es sich beim Wasseralarm um einen tiefen Dauerton, der 20 Sekunden anhält und alle 10 Sekunden wiederholt wird.

Doch wie kamen die Behörden ursprünglich auf diese Töne? Haben sie eine besondere Wirkung aufs menschliche Gehör oder gar die Psyche? Laut Kurt Münger, Sprecher des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (Babs), sind diese Fragen heute nur noch schwer beantwortbar. Daten zum Designer der Alarmklänge lägen dem Babs nicht mehr vor. Aber: «Die heute gebräuchlichen Zeichen gehen zurück auf den passiven Luftschutz in den Dreissigerjahren des letzten Jahrhunderts.»

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