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«Die Zusammensetzung der Klasse ist viel wichtiger»

Bildungsforscher Urs Moser hält nichts von der Initiative, die eine maximale Klassengrösse verlangt. Er plädiert dafür, Klassen mit schwierigen Bedingungen eine zusätzliche Lehrpersonen zuzuteilen.

«25 finde ich für die Primarschule eine sinnvolle Maximalgrösse»: Urs Moser vor dem Institut für Bildungsevaluation. Foto: Reto Oeschger
«25 finde ich für die Primarschule eine sinnvolle Maximalgrösse»: Urs Moser vor dem Institut für Bildungsevaluation. Foto: Reto Oeschger

Die EVP will mit ihrer Initiative eine maximale Klassengrösse von 20 Schülern durchsetzen. Welchen Sinn macht die Zahl 20 für Sie?

Diese Zahl ist wissenschaftlich nicht relevant. Wenn man eine Klasse von 22 Schülern auf 20 verkleinert, wird man kaum etwas erreichen. Es hat einzig für die Lehrpersonen angenehme Auswirkungen. Sie müssen dann weniger korrigieren und haben weniger Elterngespräche. Die Lehrpersonen würden das schätzen.

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