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Die versteckten Kinder

Drogenabhängige isolieren nicht nur sich von der Aussenwelt, sondern oft auch ihre Kinder – aus Angst sie könnten ihnen weggenommen werden. Eine Betroffene sagt wie es weiterging, als die Polizei einschreiten musste.

«Ich habe mich riesig über meine Schwangerschaft gefreut», sagt Mirjam Moser*, «und von einem Tag auf den anderen keinen Alkohol und keine Medikamente mehr konsumiert». Einzig Methadon habe sie weiter genommen. Die heute 35-jährige Moser kam im Alter von 24 zum Heroin. Am Rande einer Goa-Party hatte man sie eingeladen, eine Folie mitzurauchen.

Bald war die Droge täglicher Bestandteil ihres Lebens. Sie arbeitete zwar weiterhin. Die Mittagspause aber nutzte sie, um Drogen aufzutreiben. «Ich war wie ferngesteuert, habe ständig geschwitzt und fühlte mich unsicher.» Irgendwann starb ihr Lebenspartner, nachdem sie gemeinsam konsumiert hatten. «Das war so ein Schock, da wollte ich mit den Drogen aufhören.»

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