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Die Eiskönige

Meinrad Pfister war neun Jahre alt, als 1963 der Zürichsee gefror. Er erzählt von der Zeit, als man erstmals an die Häuser der Reichen rankam und eine spanische Einwandererfamilie für Gesprächsstoff sorgte.

«Auf dem Bild sind mein Bruder und ich zusammen mit dem Vater zu sehen. Er war Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und hatte damals Aufsicht auf dem See.»
«Auf dem Bild sind mein Bruder und ich zusammen mit dem Vater zu sehen. Er war Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und hatte damals Aufsicht auf dem See.»
zvg/ Ruedi Johannes
Mit den Grosseltern auf dem Zürichsee: Maja Vollenweider (v.l.) hoffte vergeblich, «dass es wieder einmal so weit kommen würde». Die damals Fünfjährige rutschte mit der Masse ums Seebecken: «In meiner Erinnerung war es auf dem Eis wie an der Street-Parade, einfach 1963 und im Winter.»
Mit den Grosseltern auf dem Zürichsee: Maja Vollenweider (v.l.) hoffte vergeblich, «dass es wieder einmal so weit kommen würde». Die damals Fünfjährige rutschte mit der Masse ums Seebecken: «In meiner Erinnerung war es auf dem Eis wie an der Street-Parade, einfach 1963 und im Winter.»
zvg/Maja Vollenweider
...und Gross aus dem Gleichgewicht.
...und Gross aus dem Gleichgewicht.
zvg/Evelyn Gygi
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Am 19. Januar 1963 legt in Richterswil zum letzten Mal für Wochen ein Schiff an. Weiter oben, im Dreieck zwischen Ufenau, Rapperswil und Stäfa hat sich bereits eine kompakte Eisfläche über den See gezogen. Langsam wächst sie weiter Richtung Zürich. Erst den Ufern entlang, dann immer weiter hinaus. Nur fünf Tage später wird der ganze See mit einer dünnen, weissen Schicht überzogen sein. Auf einer Fläche von 88 Quadratkilometern.

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