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Die Drahtzieher im Fall Hagenbuch

Der Streit um die schrecklich teure Familie aus Eritrea ist auch ein Stellvertreterduell zwischen SVP und SP.

Die ländliche Idylle ist gestört im 1000-Seelen-Dorf Hagenbuch im Bezirk Winterthur. Foto: Walter Bieri (Keystone)
Die ländliche Idylle ist gestört im 1000-Seelen-Dorf Hagenbuch im Bezirk Winterthur. Foto: Walter Bieri (Keystone)

Der Fall Hagenbuch ist im Grunde die Geschichte einer überforderten Mutter aus Eritrea, deren Mann sie im dümmsten Moment im Stich gelassen hat und deren sieben Kinder alle Schwierigkeiten bereiten. So eine Familie würde auch grössere Gemeinden vor schier unlösbare Probleme stellen.

In dem 1000-Seelen-Dorf ist der Fall schon lange ein Thema. Bereits in der Gemeindeversammlung vom Dezember 2013 musste der Gemeinderat die kritische Anfrage eines Bürgers zur Familie beantworten. Doch der damalige Gemeindepräsident durfte nicht frei von der Leber weg Auskunft geben. Er verlas einen allgemeinen Text, der vom Kanton abgesegnet worden war.

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