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Die Dampfwalze war einmal

Ständeratskandidat Daniel Jositsch hat eine bemerkenswerte Wandlung hinter sich: Er wurde zum Staatsmann. Dennoch ist sich der SP-Politiker treu geblieben.

Hier lehrt er fürs Leben: Daniel Jositsch an der Universität Zürich. Foto: Reto Oeschger
Hier lehrt er fürs Leben: Daniel Jositsch an der Universität Zürich. Foto: Reto Oeschger

Der Wandel ist augenfällig: Nationalrat Daniel Jositsch, seit kurzem offizieller Ständeratskandidat der SP, ist auf dem Weg zum Staatsmann. Der einst bullige Professor für Strafrecht hat sich im Verlauf des letzten Jahres nicht nur eine sportliche Figur zugelegt, er hat auch seinen Umgangston angepasst. Nicht dass er weniger dezidiert geworden wäre – aber Jositsch, ein brillanter und scharfzüngiger Redner, überfährt seine Gegner nicht mehr wie noch 2009, als er im Regierungsratswahlkampf Ernst Stocker (SVP) in einem Radio-Streitgespräch derart attackierte, dass dieser wutentbrannt das Studio verliess.

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