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Deutsches Nein zu Nagra-Plänen

Das deutsche Jestetten wehrt sich gegen die seismische Vermessung seines Untergrunds. Zulassen will der Gemeinderat sie nur unter bestimmten Bedingungen.

Die Nagra-Messfahrzeuge sind im Jestetter Zipfel unerwünscht. Foto: PD
Die Nagra-Messfahrzeuge sind im Jestetter Zipfel unerwünscht. Foto: PD

Die deutsche Grenzgemeinde Jestetten weigert sich, seismische Messungen der Nagra auf ihrem Gebiet zuzulassen. Anfang kommenden Jahres will die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) mit einer Serie von Messungen beginnen, um den Untergrund am möglichen Standort für ein atomares Endlager im Zürcher Weinland näher zu untersuchen. Nach Auskunft des Nagra-Geophysikers Marian Hertrich geht es darum, den Kenntnisstand über die Geologie zu erhöhen und ein detailliertes dreidimensionales Abbild des Untergrundes zu erstellen. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen, werde dann der optimale Lagerperimeter festgelegt.

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