Neues Zuhause für die Elefanten

Knies Kinderzoo hat umgebaut. Gleich drei neue Gehege sind zur Eröffnung fertig geworden.

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Patrice Siegrist@pasiegrist

Nur der Rücken und der Hinterkopf des Elefanten ragen wie ein Stein aus dem Wasser. Dann taucht der grosse Dickhäuter auf. Er beginnt zu plantschen und badet ausgiebig bei frühlingshaftem Wetter. Der neue Elefantenpark Himmapan – inklusive Schwimmbassin und einem Höhenweg für die Besucher – ist eine der neuen Attraktionen in Knies Kinderzoo in Rapperswil-Jona. Franco Knie präsentierte am Freitag sichtlich stolz die Neuigkeiten.

6500 Quadratmeter umfasst die Elefantenanlage. Das Bassin ist dreieinhalb Meter tief. Die Rüsseltiere können darin schwimmen und tauchen. Eine der wichtigsten Erneuerungen aus Knies Sicht ist der Stall: «Jetzt können die Elefanten endlich selber entscheiden, ob sie rein- oder rauswollen.» Früher lag der Stall auf der anderen Seite der Strasse, so konnten die Tiere nicht frei wählen, ob sie sich lieber draussen oder drinnen aufhalten. Zusätzlich liess der Kinderzoo einen abgegrenzten Bullentrakt errichten. Dieser bietet dem männlichen Tier die benötigten Rückzugsmöglichkeiten.

Der Gepard versteckt sich

Während die sechs grossen Elefanten und das Jungtier den Park erkunden, im Wasser plantschen oder sich dem Essen widmen, bleibt ein Neuzuzüger vorerst vor den Augen der Öffentlichkeit versteckt: ein Gepard. Am Donnerstag ist die afrikanische Raubkatze aus dem Basler Zoo angekommen und muss sich erst mal an die neue Umgebung gewöhnen. Das neue Revier hat der Gepard noch nicht erkundigt. Dementsprechend unberührt wirkt sein Gehege.

Der frisch verlegte Rollrasen und die sauber angelegten Sandlöcher erinnern mehr an einen Golfplatz als an die namibische Savanne. Kinderzoo-Veterinär Hanspeter Steinmetz meint, dass das saftige Grün der Wiese bald einem Gelbton weichen werde. Weniger scheu sind die neuen Nachbarn des Geparden. Die kleinen Humboldt-Pinguine sind äusserst aktiv. Erst wenige Stunden zuvor sind sie aus den Transportkisten entlassen worden. «Sie sind direkt ins Wasser», sagt Steinmetz, «und verlassen haben es die Pinguine seither nicht mehr.»

Die Neuerungen sind pünktlich auf den heutigen Saisonstart fertig geworden. 16 Monate hat der Bau der Himmapan-Anlage gedauert. Da es sich bei den Dickhäutern um Asiatische Elefanten handelt, wählte man ein thailändisches Thema für die Anlage. Himmapan ist ein mythischer Wald aus dem Buch über Buddhas Leben.

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