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«Wir mussten einige Teile der Dachkonstruktion aufsägen»

Bei der Recyclingfirma Schneider in der Zürcher Seegemeinde Meilen konnte die Feuerwehr einen Brand unter Kontrolle bringen.

Im Dach einer Lagerhalle des Recycling-Unternehmens Schneider Umweltservice AG in Meilen ist heute Morgen ein Feuer ausgebrochen. Laut Beat Stocker, Stabsoffizier und Mediensprecher der Feuerwehr Meilen, ging der Alarm um 6.40 Uhr ein.

Verletzte habe es bei dem Brand und dem Einsatz nicht gegeben. Die Ermittlungen der Spezialisten des Brandermittlungsdienstes der Kantonspolizei Zürich ergaben, dass das Feuer durch eine Unvorsichtigkeit beim Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen verursacht wurde. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken, wie die Zürcher Kantonspolizei am Nachmittag mitteilte.

Schwieriger Zugang zum Brand

Als die Feuerwehr bei der Recyclingfirma eintraf, stieg Rauch vom Dach auf. «Einige Balken brannten oder glühten», sagt Feuerwehrsprecher Stocker gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet. Der Zugang sei für die Feuerwehrleute nicht einfach gewesen. «Wir mussten einige Teile der Dachkonstruktion aufsägen».

Aus Stäfa und Zürich seien zusätzlich Hubretter angefordert worden. Aus Zollikon ist eine Autodrehleiter zur Verstärkung eingetroffen. Von den Plattformen aus konnten die Männer das Feuer besser bekämpfen. Insgesamt hätten 50 Feuerwehrleute im Einsatz gestanden.

Überspringen des Feuers unwahrscheinlich

Das eigentliche Feuer war laut Stocker rasch unter Kontrolle. Die Glutnester hätten sich jedoch über 40 bis 50 Meter ausgebreitet. Zwischen 10 und 10.30 Uhr sei aber die letzte Glut endgültig gelöscht gewesen.

Die Gefahr eines Überspringens des Feuers auf die gelagerten Recycling-Materialien, darunter Papier und Karton, hat laut Feuerwehrsprecher Stocker nicht bestanden. Der Brand sei dafür zu hoch oben gewesen.

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