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Wie zwei Pflegerinnen aus Polen an der Goldküste behandelt werden

In einem Altersheim in Meilen haben zwei Angestellte jeweils 30 Tage am Stück zwölfstündige Nachtwachen geschoben – für 2500 Franken netto. Als sie sich wehrten, wurden sie entlassen.

Zum Job im Altersheim gehörten Pflegen, Betreuen, Putzen: Ein Arzt und ein Pfleger bei einem Krankentransport. (Archivbild: APA)
Zum Job im Altersheim gehörten Pflegen, Betreuen, Putzen: Ein Arzt und ein Pfleger bei einem Krankentransport. (Archivbild: APA)

In Schweizer Pflegeeinrichtungen ar­beiten häufig Angestellte aus Osteuropa. Zum Beispiel zwei Polinnen, die in einem kleinen privaten Altersheim in Meilen Nachtwache schieben. Eine harte und schlecht bezahlte Arbeit, wie diese Geschichte zeigt. Im letzten November waren die beiden Frauen in die Schweiz gekommen und unterzeichneten im ­Meilemer Altersheim einen Arbeits­vertrag. Für 2500 Franken netto hatten sie 30 Tage ohne Unterbruch zwölfstündige Nachtwachen zu leisten. Die beiden Frauen wechselten sich monatsweise ab. Wenn die eine einen Monat gearbeitet hatte, fuhr sie zurück nach Polen und die andere übernahm.

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