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Stäfa steigt ins Rennen um die neue Kantonsschule

Nach Uetikon bewirbt sich auch Stäfa als Gymi-Standort. Die Gemeinde tritt gar mit zwei Arealen an.

Die Firma Ernst + Co., Inh Geiger + Bauknecht bewirbt sich mit dem Areal Seidenhof direkt neben dem Bahnhof Stäfa für eine neue Mittelschule.
Die Firma Ernst + Co., Inh Geiger + Bauknecht bewirbt sich mit dem Areal Seidenhof direkt neben dem Bahnhof Stäfa für eine neue Mittelschule.
PD
Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) brachte im Frühjahr den Standort bei der Chemiefabrik Uetikon ins Spiel.
Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) brachte im Frühjahr den Standort bei der Chemiefabrik Uetikon ins Spiel.
Steffen Schmidt, Keystone
Mit der neuen Mittelschule am rechten Seeufer sollen die Pendlerströme Richtung Zürich verringert werden, insbesondere der Engpass beim Bahnhof Stadelhofen.
Mit der neuen Mittelschule am rechten Seeufer sollen die Pendlerströme Richtung Zürich verringert werden, insbesondere der Engpass beim Bahnhof Stadelhofen.
Steffen Schmidt, Keystone
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Stäfa will es wissen. Die Gemeinde am rechten Zürichseeufer bewirbt sich beim Kanton gleich mit zwei Standorten für ein neues Gymnasium. Der Gemeinderat und die Schulpflege treten mit dem Areal Obstgarten-Geimoos an. Die Gemeinde besitzt neben der bestehenden Oberstufenanlage mehrere Parzellen Land in der Bauzone, die sie langfristig nicht mehr benötigt. Der Obstgarten liegt sieben bis acht Minuten Gehdistanz vom Bahnhof Stäfa entfernt und ist zudem mit zwei Bushaltestellen erschlossen. Zudem könnten gewisse Synergien mit der Oberstufenanlage genutzt werden.

Gleichzeitig hat die Firma Ernst + Co., Inhaber Geiger + Bauknecht beim Kanton für das Areal Seidenhof ein eigenes Bewerbungsdossier eingereicht. Das Küsnachter Verpackungsunternehmen bietet sein Areal unmittelbar neben dem Bahnhof Stäfa, wo heute ein Lagerhaus steht, als Standort für eine neue Kantonsschule an. Die Lagerhäuser im Seidenhof werden in absehbarer Zeit nicht mehr benötigt, weil sich für das Verpackungs- und Verschlussgeschäft der Ernst AG keine langfristigen Perspektiven mehr bieten.

Meldefrist läuft Ende August ab

Das Immobilienamt der kantonalen Baudirektion hat die Gemeinden Mitte Mai dazu aufgerufen, sich mit möglichen Standorten für eine neue Kantonsschule bis Ende August zu bewerben. Voraussetzung sind eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr, Kapazität für eine Geschossfläche von 120'000 Quadratmetern und eine Verfügbarkeit ab 2014.

Neben Stäfa buhlen auch die Gemeinden Meilen und Uetikon um einen Standort für das neue Gymnasium. Die Chemiefabrik in Uetikon hat Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) im Frühjahr gar selber ins Spiel gebracht. Die Gemeinde wird die Bewerbung zusammen mit der Eigentümerin Chemie Uetikon AG Anfang Woche einreichen.

Mit den neuen Mittelstandorten will der Kanton vor allem die täglichen Pendlerströme der Schüler Richtung Zürich abbauen und den Engpass am Bahnhof Stadelhofen minimieren. Heute pendeln rund 1340 Gymnasiasten vom rechten Seeufer nach Zürich. Im Einzugsgebiet von Stäfa mit einer Erreichbarkeit von 30 Minuten oder weniger wohnen rund 600 Gymnasiasten.

Linkes Seeufer folgt

Zusätzlich sind je ein neues Gymnasium am linken Seeufer und im Knonaueramt geplant. Diese Standorte werden in einer zweiten Phase evaluiert. Wädenswil will sich mit dem Alcatel-Areal in der Au bewerben. Im Knonaueramt hat der Kanton vorgesehen, den Standort bei der Kantonsschule Limmattal in Urdorf zu ergänzen.

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