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Opfer lag beim Milchbuck auf Tramgleisen, Täter rannte durch Tunnel

Vier Tramlinien waren nach einem gewalttätigen Streit stundenlang blockiert. Ein Deutscher hatte einen Schweizer niedergeschlagen und war durch den Milchbucktunnel geflüchtet. Er kam nicht weit.

Gegen 4.30 Uhr am Dienstagmorgen wollte ein Tramchauffeur in die Haltestelle Milchbuck einfahren. Dabei bemerkte er einen jungen Mann, der auf dem Gleis lag. Er stoppte das Tram und alarmierte die Rettungskräfte.

Der 19-jährige Schweizer musste mit Kopfverletzungen ins Spital gebracht werden. Laut ersten Ermittlungen der Stadtpolizei kam es zwischen ihm und einem 25-jährigen Deutschen bei der Tramhaltestelle Milchbuck zu einer Auseinandersetzung. Dabei wurde der 19-Jährige durch einen unbekannten Gegenstand im Gesicht schwer verletzt, worauf er auf dem Gleis liegen blieb.

Fünf Stunden gesperrt

Sein Kontrahent floh nach der Tat in Richtung Milchbucktunnel, wo er kurz darauf bei der Tramhaltestelle Tierspital von der Polizei festgenommen wurde. Die Polizei sucht Zeugen.

Das forensische Institut Zürich führte am Milchbuck eine umfassende Spurensicherung durch. Dies hatte Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr. Die Tramlinien 7, 9, 10 und 14 waren über fünf Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Ersatzbusse kamen zum Einsatz.

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