Leuteneggers Schirme sind bereits beschädigt

Nur einen Tag nach dem Aufstellen müssen fünf der 20 Sonnenschirme auf dem Zürcher Sechseläutenplatz bereits geflickt werden.

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(Bild: Doris Fanconi)

Sie seien stabil, extra angefertigt für einen Einsatz im öffentlichen Raum und würden Winden von bis zu 60 km/h standhalten. So pries Stadtrat Filippo Leutenegger (FDP) am Freitag vor den Medien die 20 neuen Sonnenschirme an, die auf dem Sechseläutenplatz neu etwas Schatten spenden sollen.

Der Wind hat nun aber fünf Schirme bereits so beschädigt, dass sie geflickt werden müssen. Von einem Fehlkauf will Leutenegger nichts wissen, wie er zu 20 Minuten sagt: «Es wurden zwar fünf Schirme beschädigt, aber der Grossteil hielt den doch sehr starken Böen am Samstagnachmittag stand.»

Er sei am Wochenende mehrfach vor Ort gewesen und habe selber Hand angelegt und geholfen, Schirme zu schliessen. Das Problem sei weniger die Konstruktion, sondern viel mehr der Sockel. «Wir haben diesen zwar verstärkt, doch wie sich nun zeigt, würde wohl eine bessere Verankerung Sinn machen - das klären wir jetzt ab», sagt Leutenegger.

Der Stadtrat gibt zu bedenken: «Wir stehen immer noch am Anfang der zweimonatigen Testphase - die meisten Besucher haben Freude an den neuen Schirmen und nehmen solche kleinen Anfangsschwierigkeiten mit Humor und Gelassenheit.» Die Schirme werden jeweils am Morgen von städtischen Angestellten geöffnet - und am Abend oder bei schlechtem Wetter wieder geschlossen.

Artikel übernommen von «20 Minuten», bearbeitet von Tagesanzeiger.ch/Newsnet.

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