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Intelligente Stromzähler floppen – Zürich investiert dennoch Millionen

Im Kanton Luzern hat ein umfassender Feldversuch ergeben, dass sich mit sogenannten Smart Meters kaum Strom sparen lässt. Die Zürcher Stromversorger haben sich dennoch für dieses System entschieden.

Mit einem intelligenten Zähler soll nicht nur Strom gespart, sondern auch «Prozesse optimiert werden»: Das manuelle Kontrollieren von Stromzählern vor Ort ist nicht mehr nötig. (Bild: TA)
Mit einem intelligenten Zähler soll nicht nur Strom gespart, sondern auch «Prozesse optimiert werden»: Das manuelle Kontrollieren von Stromzählern vor Ort ist nicht mehr nötig. (Bild: TA)

Rund tausend intelligente Stromzähler haben die Centralschweizerischen Kraftwerke (CKW) 2010 in Haushalten installieren lassen und während dreieinhalb Jahren getestet. Das Ergebnis ist ernüchternd, wie aus einer heute veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. «Bei der Mehrheit der Kunden konnten keine nennenswerten Stromeinsparungen beobachtet werden», schreiben die CKW. Der Grund: Intelligente Stromzähler sparen nicht automatisch Strom. Die Kunden müssen aufgrund der Resultate der Messungen ihr Verhalten anpassen. Und das tat in Luzern offensichtlich nur eine Minderheit.

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