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Zwei Messerstiche aus nichtigem Grund

Zürich – Ein 15-jähriger Bursche hat gestanden, dass er am Dienstagnachmittag in Schwamendingen einen 17-jährigen Türken niedergestochen und lebensgefährlich verletzte. Dies sagt der Leitende Jugendanwalt Hansueli Gürber. Der Streit zwischen den beiden Jugendlichen, die sich nur vom Sehen her kannten, sei aus nichtigem Anlass entbrannt. Gürber: «Einer hat den andern etwas zu böse angeschaut.» Die beiden hätten sich bei der Tramhaltestelle Schwamendingerplatz zufällig getroffen. Der 15-jährige Schweizer ist der Zürcher Jugendanwaltschaft wegen Drogendelikten und Auseinandersetzungen mit der Polizei bekannt. Er war in einem offenen Heim untergebracht und besuchte eine Schule. Der Bursche befindet sich nun im Jugendgefängnis Dietikon. Dort wird jetzt die Rückfallgefahr abgeklärt und eine Unterbringungsmöglichkeit gesucht. Das Messer, das mit einer Hand geöffnet werden kann, hat die Polizei noch nicht gefunden. Der Verletzte ist in stabilem Zustand. (hoh)

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