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Zürichsee-Weine gestern und heute

Der Weinbau am Zürichsee wird erstmals im 9. Jahrhundert erwähnt. Die damaligen Weine sind allerdings kaum mit heutigen Tropfen vergleichbar. Wein war damals kein Genussmittel, sondern diente der Ernährung. Weil die steilen Hänge am Zürichsee zum Pflügen zu mühsam waren, wurden Reben angebaut. Der Weinbau prägte so jahrhundertelang die Landschaft. Dem Wein wurden damals verschiedene Gewürze zugegeben, um ihn «besser» zu machen. Zum Beispiel Pfeffer, Zimt, Wermut, Myrrhe und auch Honig.

Typische Traubensorten, die heute am Zürichsee wachsen, sind Räuschling, Riesling-Silvaner, Blauburgunder (Pinot noir) und Completer. Andere Trauben werden auf kleineren Flächen angebaut. Der Blauburgunder ist im Bezirk Meilen die häufigste Sorte. Heute wird fast flächendeckend nach den Richtlinien der Integrierten Produktion (IP) gearbeitet. Das bedingt unter anderem eine stark eingeschränkte Düngergabe, die Begrünung zum Schutz von Grundwasser und Boden und strenge Anforderungen an die Qualität. (jst)

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