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Zürich-Kloten Die Nachbarn zu lange überhört

Den Tenor im Schweizer Fluglärmstreit setzt Zürich mit seinem «Tor zur Welt» in Kloten. Die Zürcher sind an der Eskalation der Auseinandersetzung mit Deutschland nicht unschuldig: Jahrzehntelang hatte der Regierungsrat den Ärger der süddeutschen Bevölkerung überhört. Im Jahr 2000 stieg die Zahl der Landeanflüge zum Flughafen Zürich auf ein Rekordhoch von mehr als 160 000. Das brachte das Fass in Waldshut zum Überlaufen. Der Druck auf die deutsche Regierung stieg, bis sie 2003 Anflugsperren verfügte. Diese führten im Kanton Zürich zu Ost- und Südanflügen, die den Streit erst richtig entfachten. (has)

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