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Züri Unterland will den nächsten Schritt machen

Die NLB-Volleyballer haben für die neue Saison ein hohes Ziel: den Aufstieg.

Von Kai Müller Wie gut seine Mannschaft in Form ist, kann er nicht mit Sicherheit sagen. Zu inkonstant waren die Leistungen in der Vorbereitung. Trotzdem ist für Trainer und Präsident Ernst Rüdisüli klar, was er morgen Sonntag in der ersten Partie in Einsiedeln (Remisberg, 18 Uhr) erwartet: einen Sieg. Bereits vor einem Jahr kam es zum Auftakt zu dieser Affiche, die Unterländer gewannen deutlich 3:0. Die meisten Akteure von Züri Unterland waren bis Anfang September mehrheitlich im Sand aktiv, spielten Beachvolleyball. «Konditionell sind sie auf einem guten Stand. Aber die fehlenden Hallentrainings machen sich noch bemerkbar», sagt Rüdisüli. Nachdem sein Team die Finalrunde im Januar am letzten Spieltag der Qualifikation verpasste, soll es nun einen Schritt weitergehen. «Wir wollen die Finalrunde erreichen.» Dazu müssten die Unterländer in der NLB-Gruppe Ost unter die ersten drei kommen und träfen dann in einer Sechsergruppe auf die besten aus dem Westen. «Sind wir erst einmal dort, kann es nur noch den Aufstieg als Ziel geben», sagt Rüdisüli. Der Zeitpunkt wäre ideal. Weil die NLA nächstes Jahr auf zehn Mannschaften aufgestockt wird, gibt es zwei Direktaufsteiger. Der Dritte spielt eine Barrage gegen den NLA-Letzten. Das Kader der Unterländer, die den Kanton Zürich nach Voléros Abstieg allein in der NLB vertreten, ist gut besetzt. Fabio Berta (Studium in Genf) und Tim Gelmi (neu bei Lausanne) sind die einzigen Abgänge, mit David Sturzenegger, Florian Merkli (beide von Voléro), Silvan Hürlimann (Wetzikon) und Florian Heidrich (2. Mannschaft) kamen vier neue Akteure dazu. Patrick Wettenschwiler ist nach zwei Knie-Operationen im Aufbau und wird erst Ende Jahr wieder einsatzfähig sein. Zudem weilt Manuel Sutter bis Februar im Ausland. Und Manuel Kleiner, den Schulterprobleme plagen, sei er «noch am Bearbeiten», sagt Rüdisüli.

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