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Wohnungen voller Marihuana

Regensdorf – Ein Unterländer hatte in drei Wohnungen rund 2000 Hanfpflanzen gezogen. Nun hat die Polizei die Hanfplantagen in Mehrfamilienhäusern mitten in Wohngebieten ausgehoben. Im Regensdorfer Ortsteil Adlikon mietete der Täter eine 4½-Zimmer-Attika-Wohnung und wandelte drei Zimmer zur Plantage um. Bald aber fiel einem Nachbarn der intensive Geruch der blühenden Hanfpflanzen auf. Umgehend schaltete dieser die Kantonspolizei ein. Denn aus den Hanfpflanzen lassen sich berauschende Wirkstoffe wie Tetrahydrocannabinol (THC) gewinnen, die auch zur Produktion der Drogen Haschisch und Marihuana dienen. Die Beamten fanden heraus, dass er weitere Wohnungen in Adlikon und Effretikon zugemietet hatte. Am Montagmorgen schlugen die Kantonspolizisten in Adlikon und Effretikon zu und wurden in allen drei Miethäusern fündig. Insgesamt beschlagnahmten die Polizisten 2000 Pflanzen. In der zweiten Attika-Wohnung in Adlikon mit 5½ Zimmern und in der 4½-Zimmer-Wohnung in Effretikon hatte der Mann je vier Zimmer zu Plantagen für den Hanfanbau umfunktioniert. Der Betreiber befindet sich zurzeit im Ausland. Mit drei Ernten im Jahr hat der Unterländer für seine rund 200 Quadratmeter Plantagenfläche mit Einnahmen von mehreren Hunderttausend Franken rechnen können. Im direkten Verkauf an die Kunden hätte er gar Millionen verdient. Je nach Schwere seiner Tat, das heisst nach der Menge bereits verkaufter Drogen, drohen dem Betreiber nach seiner Rückkehr in die Schweiz mehrere Monate oder gar Jahre Haft. (hy)

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