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Winterthur macht Druck auf Stefanini

Winterthur – Der Winterthurer Stadtrat hat Immobilienbesitzer Bruno Stefanini eine Frist bis zum 30. September gesetzt, um seine verfallenen Häuser an der Steinberggasse 3 und 5 zu sanieren. Tue er das nicht, erteile die Stadt den Auftrag und schicke Stefanini die Rechnung, wie der «Landbote» gestern berichtete. Der 87-jährige Stefanini sorgt in Winterthur seit Jahren für Ärger, weil er einige seiner Häuser derart verlottern lässt, dass sie nicht mehr bewohnbar sind. Im konkreten Fall geht es um zwei Altstadthäuser aus dem 18. Jahrhundert, von denen in den letzten Jahren immer wieder Ziegel und andere Gebäudeteile in die Fussgängerzone fielen. Stefanini besitzt nicht nur in Winterthur Liegenschaften, darunter das Sulzer-Hochhaus, sondern auch in anderen Kantonen. Der Druck, den der Stadtrat auf Stefanini ausübt, steht rechtlich auf unsicherem Grund. Auf Kantonsebene fehlen die gesetzlichen Grundlagen, um Sanierungen erzwingen zu können. Im Dezember 2009 gelangte der Winterthurer Stadtrat an den Regierungsrat, damit dieser eine Bestimmung in das neue Planungs- und Baugesetz aufnimmt. Dessen Revision ist praktisch abgeschlossen. Gestern hielt der Regierungsrat eine letzte Sitzung über die Revision ab. Ob das Anliegen der Winterthurer aufgenommen wird, zeigt sich am 7. April. Dann will der Regierungsrat informieren. (SDA)

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