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Von Petra Schanz

Im Küsnachter Restaurant hängen Makrobilder von tropischen Insekten des Fotografen Edi Day.

Von Petra Schanz Küsnacht – Die kleine Gottesanbeterin mit ihrem dreieckigen Kopf guckt ganz unschuldig zwischen den Blättern hervor. Eine Raupe scheint senkrecht stehend durch die dunkle Nacht zu schweben – sie hängt an einem unsichtbaren Faden. Ein Chamäleon fängt mit seiner überlangen Zunge gerade einen Käfer. Unter dem Namen «Die Kleinsten ganz gross» hingen die Bilder des Küsnachter Naturfotografen Edi Day über vier Monate lang im Natur-Museum Luzern. Nun weilt die Ausstellung im Restaurant Ochsen in Küsnacht. Auf den meisten der 26 Bilder sind tropische Insekten zu sehen. Auf den übrigen sind Eidechsen, Chamäleons oder Geckos abgebildet. Geschossen hat Day die Bilder in Tansania, Namibia und Madagaskar. «Ein paar der Käfer auf den Fotos sind aber auch aus meinem Garten in Küsnacht», sagt der Fotograf. Day fotografiert seit längerem für den Zoo Bern, den Natur- und Tierpark Arth-Goldau und den Zoo Zürich, wo er vor zwei Jahren Bilder aus der Masoalahalle ausstellte. Bis Ende letzten Jahres arbeitete der 55-jährige Küsnachter hauptberuflich in seinem eigenen Kleiderladen in Zürich. Inzwischen hat er das Geschäft jedoch verkauft, um sich voll der Fotografie widmen zu können. Nun unternimmt er vermehrt längere Reisen – nie ohne seine Kamera. In naher Zukunft steht die Begleitung einer Fotoreise in den Süden Tansanias an. Weiter wird er auf einer Schiffsreise in die Antarktis Vorträge über Fotografie halten und führt ausserdem Fotoseminare durch. «Ich hab den Verkauf meines Geschäfts nicht bereut», sagt Day. www.dayfoto.ch

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