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Tramidee soll nicht sterben

Trams sollen nicht nur in der Stadt Zürich fahren. Das verlangen zwei Dübendorfer Politiker.

Dübendorf. - Die beiden Dübendorfer Kantonsräte Peter Anderegg (SP) und Thomas Maier (GLP) möchten, dass der Regierungsrat eine kantonale Strategie zum Bau neuer Tramlinien aus der Stadt Zürich hinaus erarbeitet. Sie haben darum eine entsprechende Anfrage eingereicht. Zwar habe die Kantonsregierung im Raumplanungsbericht 2009 «die Etablierung von Stadtbahnen als strukturierendes Element in den Stadtlandschaften» postuliert, sagen Anderegg und Maier. Und eine Netzstudie der VBZ für das Jahr 2025 spricht von notwendigen neuen Tramlinien über das Gebiet der Stadt Zürich hinaus. Eine Gesamtschau und Einträge im kantonalen Richtplan fehlten jedoch.

Bereits vor einem Jahr hatten die beiden Dübendorfer Politiker einen Vorstoss eingereicht. Damals verlangten sie vom Regierungsrat, dass sich dieser darum bemühe, dass ein Tramtrassee von Stettbach zum Bahnhof Dübendorf im Richtplan eingetragen wird. Damit liesse sich sicherstellen, dass eine allfällige Verlängerung der Tramlinie 7 von Stettbach über die Sonnentalkreuzung und die Zürichstrasse bis zum Dübendorfer Stadthaus und von dort zum Bahnhof Dübendorf dereinst nicht an mangelndem Platz scheitert. Der Regierungsrat wollte davon aber nichts wissen. Er lehnte das Begehren ab. Er hält erstens die vorgeschlagene Achse für ungeeignet. Zweitens sei Dübendorf bereits gut an den Schienenverkehr angeschlossen. Am 24. Juni 2009 strich die Zürcher Planungsgruppe Glattal (ZPG) dann Stadtbahnlinien aus dem regionalen Verkehrsrichtplan. Das rief Anderegg und Maier erneut auf den Plan. Sie befürchten, dass es ohne kantonale Strategie in den stark wachsenden Gebieten um die Stadt Zürich bald einmal nichtmehr genügend Platz für Tramlinien gibt. (arb)

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