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Texte aufstapeln und abtragen CDs eindampfen Zuletzt vor Urzeiten geöffnet

Kummerbox Mac OS X Ich verwende in Mails und der Textverarbeitung gern die Zwischenablage. Gibt es beim Mac eine Möglichkeit, die kopierten Stellen zu stapeln, um sie beim Einsetzen auszuwählen? Waldemar Santi, Uitikon Nein, von Haus aus nicht. Es existieren aber eine Reihe von Systemerweiterungen, die den Inhalt der Zwischenablage aufbewahren und ihn zur mehrfachen Verwendung bereithalten: Empfehlenswert sind Clipmenu (www.clipmenu.com), Jumpcut (jumpcut.sourceforge.net) oder PTH pasteboard (pth.com/products/pthpasteboard). MP3 Für meinen Auslandaufenthalt möchte ich aus Platzgründen nur den Inhalt, und nicht meine 30 CDs mit Hörbüchern und klassischer Musik plus einen CD-Spieler mitnehmen. Ich frage mich, ob es möglich ist, diese CDs an meinem Laptop mit Windows 7 in einem Format abzuspeichern, damit ich nur einen kleinen MP3-Player herumschleppen müsste? Wie viel Speicherplatz müsste der Player haben, und was ist beim Kauf zu beachten? Erika Müller, Meilen Das ist möglich. Sie können Ihre CDs auf den Laptop überspielen und dann auf einen MP3-Player übertragen. Das Kopieren der Musik und Hörbücher von der CD auf den Computer nennt sich rippen. Sie können bei Windows 7 den Windows Media Player nutzen. Es geht genauso gut mit iTunes, dem Programm von Apple zur Verwaltung von iPod, iPad und iPhone. Beim Windows Media Player (WMP) erscheint nach dem Einlegen der Audio-CD deren Inhalt im Fenster des Programms. Wenn Ihr Computer mit dem Internet verbunden ist, ruft das Musikverwaltungsprogramm die Titelnamen aus dem Internet ab und beschriftet Ihre Musik korrekt. Ein Klick auf die Schaltfläche «Importieren» startet den Kopiervorgang – doch bevor Sie das tun, überprüfen Sie doch bitte die Importeinstellungen. Windows Media Player will Ihnen das WMA-Format schmackhaft machen, das für viele Mobilgeräte ungeeignet ist. Klicken Sie auf den Pfeil am unteren Rand der Schaltfläche «Importieren», und wählen Sie beim «Format» «MP3» als kompatibelstes aller Musikformate. iTunes rippt CDs normalerweise im AAC-Format, dem Nachfolger von MP3. Er hat einige Vorteile gegenüber MP3, harmoniert bestens mit Apple-Geräten und wird auch von Windows 7 unterstützt. Falls Sie ein anderes Gerät oder eine ältere Windows-Version nutzen wollen, wechseln Sie auch in iTunes auf MP3. Das tun Sie über die Programmeinstellungen im Reiter «Allgemein» bei «Importeinstellungen». Wie viel Platz Sie für 30 CDs brauchen, hängt von der Qualität ab, in der Sie die Titel kopieren. Ferner spielt eine Rolle, wie viel Inhalt auf Ihren CDs effektiv vorhanden ist. Die Qualität geben Sie ebenfalls bei den Importeinstellungen vor. Die Masseinheit ist kbps (Kilobit pro Sekunde). Je grösser die Zahl, desto genauer wird bei der Komprimierung das ursprüngliche Audiosignal abgebildet und umso «dicker» wird die Audiodatei. Bei der qualitativ bescheidenen Bitrate von 128 kbps rechnet man mit 1 MB pro Minute Laufzeit. Bei der sehr guten Qualität von 196 kbps fällt etwa alle 42 Sekunden ein Megabyte an. Das heisst: Wenn man pro Album mit der maximalen Länge von 72 Minuten rechnet, braucht Ihre Sammlung 2 GB in der normalen und etwas mehr als 3 GB in der Top-Qualität. Damit haben Sie auch mit einem nach heutigen Massstäben bescheiden ausgerüsteten Player mit 4 GB Kapazität genügend Reserven. Wenn Sie den Speicherbedarf optimieren möchten, reduzieren Sie bei Hörbüchern die Qualität. Kopieren Sie reine Sprachaufnahmen mit 128 kbps in mono. Wenn Sie es sich einfach machen wollen, greifen Sie zu einem Modell mit 8 GB oder mehr. Es hat genug Kapazität für die Top-Qualität und für einen künftigen Ausbau Ihrer Sammlung. Wie Sie die Musik auf den Player bringen, hängt vom Modell ab. Ein iPod (der sich bestens für Hörbücher eignet) befüllen Sie via iTunes. Viele andere Player werden von WMP erkannt. Und falls nicht, bringt das Handbuch Klarheit. Excel Excel 2007 führt eine Liste von «zuletzt geöffneten» Dateien. In Wahrheit sind dies aber seit langem nicht mehr benutzte Dateien. Wie kann ich die Liste aktualisieren? Max Lienert, Baden Löschen Sie bitte diese trügerische Liste. Sie tun das bei Excel 2007, indem Sie auf die Office-Schaltfläche klicken, «Excel-Optionen» auswählen, die Rubrik «Erweitert» öffnen und zu «Anzeigen» scrollen. Dort setzen Sie bei «Diese Anzahl zuletzt verwendeter Dokumente anzeigen» den Wert auf «0». Beenden Sie Excel, starten Sie die Software neu und setzen Sie den ursprünglichen Wert wieder ein. Das geht analog auch bei den anderen Office-Anwendungen und -Versionen. Bei Excel 2003 stellen Sie die Zahl der zuletzt verwendeten Dokumente über «Extras > Optionen» im Reiter «Allgemein» ein. Bei Excel 2010 klicken Sie auf «Datei > Optionen» und verfahren dann wie bei Excel 2007. Übrigens: In Excel 2007 und 2010 können Sie häufig gebrauchte Dokumente «anheften». Dazu klicken Sie einfach auf das Stecknadel-Symbol rechts neben dem Dokumentnamen. Derart festgepinnte Dokumente bleiben in der Liste. Clipmenu recycelt Einträge aus der Zwischenablage.Screen: TA Matthias Schüssler Der TA-Experte beantwortet Fragen zu Mac, Windows, Sicherheit, E-Mail, Internet und Multimedia. Senden Sie uns Ihre Fragen an kummerbox@tages-anzeiger.ch

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