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Sulander nur in der Joker-Rolle

ZSC-Trainer Gustafsson setzt im Derby zu Beginn auf Torhüter Flüeler.

Der andere Finne Seit 1998 steht Ari Sulander bei den ZSC Lions im Tor – und jedes Mal begann er auch im Playoff. Gegen Kloten wird das am Samstag zum ersten Mal nicht mehr der Fall sein. Bengt-Ake Gustafsson setzt zugunsten eines zusätzlichen ausländischen Verteidigers auf Torhüter Lukas Flüeler. Es ist eine Entscheidung für einen Abend, «was das Team im weiteren Verlauf der Serie braucht, sehen wir später», sagt Gustafsson. Sulander ahnte seit einigen Tagen, dass er zu Beginn der Serie mit der Rolle als Joker vorliebnehmen muss. «Ich akzeptiere das und werde einen anderen Weg finden, um das Team zu unterstützen», sagt der mittlerweile 42-Jährige. Mehr Mühe hat Sulander mit der Tatsache, dass die Entscheidung, wer im Tor steht, nicht nur aufgrund der Leistung gefällt wird: «Ich kämpfe gegen Lukas. Und ich kämpfe gegen meinen finnischen Pass.» Schon der bisherige Saisonverlauf entsprach nicht dem Geschmack Sulanders. «Am Anfang hiess es, ich spiele nur noch gelegentlich. Stattdessen kam ich gar nicht zum Einsatz. Das war schwierig», sagt er. Auch darum liehen ihn die ZSC Lions für sechs Spiele in die finnische SM-Liiga nach Lahti aus. Erst am 7. Dezember schliesslich kam Sulander zu seinem ersten Einsatz – und feierte beim 1:0 gegen den HCD gleich einen Shutout. Bis zum Qualifikationsende kam Sulander immerhin zu neun Einsätzen. Der zehnte muss aus ZSC-Sicht nicht allzu bald folgen. Er würde bedeuten, dass der Altmeister für die Stadtzürcher wieder einmal die Kastanien aus dem Feuer holen muss.(ewu)

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