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Stromkabel in den Boden

Stromleitungen, die durch ein Waldstück führen, sind oft störungsanfällig. In Bubikon werden deshalb 1000 Meter Freileitungen in den Boden verlegt.

Von Susanne Bucher Bubikon – Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) lassen zwischen dem Unterwerk Dürnten und Wolfhausen einen Teil ihrer Freileitungen im Boden verschwinden. Damit wollen die Werke die Versorgungssicherheit erhöhen. «Ein Abschnitt der Freileitungen verläuft durch Wald und ein Naturschutzgebiet», sagt EKZ-Sprecherin Priska Laïaïda. Wegen herunterfallender Äste seien diese Leitungen störungsanfällig und gleichzeitig aufwendig im Unterhalt: Bäume, die sich in der Nähe der Kabel befinden, müssen regelmässig zurückgeschnitten werden. Als Folge der neuen Verkabelung wird die bestehende Mastentrafostation Brandlen durch eine kleine Gebäudetrafostation ersetzt. Insgesamt verlegen die EKZ 1000 Meter Mittelspannungsleitungen in den Boden. Diese tangieren neu das Naturschutzgebiet nicht mehr – die Leitungen werden unterirdisch um das sensible Gebiet herumgeführt. Gleichzeitig wird die Leistungskapazität der Anlagen leicht erhöht. «Dies war aber nicht ausschlaggebend für die Erdverlegung», so Laïaïda. 400 000 Franken Kosten Die Kosten des Projekts belaufen sich laut EKZ auf 400 000 Franken. Noch bis zum 7. Februar liegen die Planungsunterlagen beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat in Fehraltorf öffentlich auf. Erfolgen keine Einsprachen, wollen die EKZ im April mit den Bauarbeiten beginnen. Diese werden voraussichtlich drei bis vier Monate dauern.

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