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Stäfner Bushof kommt an die Urne

Stäfa – Die Entscheidung war äusserst knapp: Mit 174 zu 169 Stimmen lehnten die Stäfner an der Gemeindeversammlung vom Montag den Projektierungskredit für einen neuen Bushof beim Bahnhof ab. Mit geschätzten 13 bis 15 Millionen Franken war der Bushof vielen Stimmbürgern schlicht zu teuer. Es sollte deshalb bereits der Projektierungskredit von 1,18 Millionen abgelehnt werden. Ein Rückweisungsantrag der SVP mit der Forderung, das Projekt um die Hälfte der Kosten zu reduzieren, wurde nicht angenommen. Der Bushof ist damit nicht vom Tisch. Die Stäfner befürworteten einen Antrag auf Urnenabstimmung mit der nötigen Drittelmehrheit. Der Urnengang soll im März 2012 stattfinden. Das zweite umstrittene Geschäft betraf die Steuerfusserhöhung der Politischen Gemeinde von 36 auf 39 Prozent. Finanzvorstand Simon Hämmerli (FDP) verwies unter anderem auf den Rückgang der einfachen Staatssteuer. Hier widersprach ihm die RPK: Die Steuern kämen tendenziell gegen Ende Jahr rein und müssten deshalb nicht so pessimistisch gedeutet werden. Die Stimmbürger folgten schliesslich der RPK und lehnten die Erhöhung ab. Das Budget genehmigten sie. Der Steuerfuss von Stäfa bleibt somit bei 82 Prozent. Zu den restlichen Geschäften sagten die Stäfner durchgehend Ja. Sie bewilligten einen Kredit von 230 000 Franken für eine Fotovoltaikanlage auf dem Werkhof Töbeli. Sie befürworteten 45 000 Franken für das Kulturkarussell Rössli und 35 000 Franken für die Lesegesellschaft, jeweils für die Jahre 2012 bis 2014. Zudem winkten sie die Abrechnung für eine Rampe am Schorensteig und die erneuerten Verordnungen der Elektrizitäts- und Wasserversorgung durch. Zum Schluss sagten sie Ja zum Budget 2012 der Schulpflege. (ps)

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