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SP Uster stellt Gewerbe ins Abseits

SP macht Druck mit Volksinitiative, TA vom 11. September.

Vor wenigen Monaten hat das Stimmvolk deutlich Nein zur Einführung von flächendeckendem Tempo 30 in Uster gesagt. Nun startet die SP jedoch eine neue Initiative und zeigt damit ihr wahres Gesicht. Weil Tempo 30 nicht möglich war, soll jetzt gleich ganz auf den motorisierten Verkehr im Zentrum verzichtet werden. Das Zentrum soll gemäss Initiativtext mit einem «Allgemeinen Fahrverbot für alle Motorfahrzeuge» belegt werden. Vor einigen Monaten schrieb der Fraktionschef dieser Stadtpartei im Zusammenhang mit der Abstimmungsvorlage zum Landverkauf im Mühleholz: «Wollen wir ein Lädelisterben im Zentrum?» Er setzte sich damals scheinheilig für die Gewerbetreibenden im Zentrum von Uster ein, um ihnen nun mit der neu ausgeheckten Initiative gleich wieder den Schnauf abzustellen. Von Aufwertung des öffentlichen Raums spricht die SP und hat dabei scheinbar den Eindruck, dass das Zentrum von Uster nur Grundeigentum der Öffentlichkeit sei. So weit sind wir zum Glück noch nicht. Gewerbetreibende, die Gewerbe- und Wirtschaftsverbände und die Anwohner von Uster City sind aufgerufen, diesem neuen Verkehrsregime der SP eine deutliche Abfuhr zu erteilen. Nur weil etwas mehr als 40 Personen das autofreie Zentrum als eine Superidee betrachten (Ergebnis Internetumfrage der SP), sollen gleich grosse Teile der Bevölkerung und wichtige Teile unseres örtlichen Gewerbes leiden müssen. «Uster im Zentrum statt an den Rändern stärken», hat die SP im Herbst 2008 gerufen. Kaum ein Jahr später folgt nun der Rückenschuss.

WERNER EGLI, USTER Gemeinderat SVP

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