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sonores solo

Comedy-Award-Gewinner 2009 zeigt sein neues Programm«SchonZeit»:

Von bruno rauch kabarett Reto Zeller ist Herbert Hägi. Er ist aber auch ein bisschen Emil, ein bisschen Mani Matter, ein bisschen Reinhard Mey und Peter Reber. Und sogar ein bisschen Franz Hohler. Oder zumindest eine bewundernde oder despektierliche Parodie der Genannten. Der 1970 in Thun geborene Reto Zeller &endash oder eben seine Bühnenfigur Herbert Hägi in zu engem Tschöpli und mit Kassenbrille &endash hat tatsächlich das Zeug zu und die Züge von unterschiedlichen Bühnenkünstlern. Der studierte Pädagoge bezeichnet sich selbst als Fabulierer, Kabarettist und Liedermacher. Und wo Lieder gemacht werden, ist auch die Gitarre nicht weit, die mitunter gegen die Ukulele getauscht wird. 2009 haben Zeller /Hägi den Swiss Comedy Award gewonnen. In seinem neusten Soloprogramm namens «SchonZeit» lässt Zeller jedoch sein Alter Ego zu Hause, die Klampfe aber hat er dabei. Mitbringen wird er ferner einen Sack voller Geschichten, die mit philosophischem Hintersinn, flinkfingrig auf sechs Saiten untermalt, den Alltag aufs Korn nehmen. In seinem Programm, so formuliert es die Vorschau, ziele er auf alles, was sich und uns bewege: Kühe mit Alzheimer, coole Sportflugzeuge und französische Hotelbetten … In liebenswürdigem Tonfall singt der Schweizer Barde von Sandkörnchen in der Suppe und Haaren im Getriebe. Dabei werde er nichts und niemanden schonen, wie es weiter heisst. Reto Zeller sieht nett aus, doch will er keinen schonen. Bis 5.11. Eintritt 45 Franken

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