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Rhein führt viel Wasser, Schleuse zu

Eglisau – Während viele Flüsse und Seen im Kanton zurzeit über die Ufer treten, fliesst der Rhein ruhig dahin. In der Eglisauer Rheinbadi genossen gestern zahlreiche Badende das kühle Nass, und auch Boote trieben auf dem smaragdgrünen Fluss dahin. Zwar führe der Rhein viel Wasser, sagt Silvia Kilias, Mediensprecherin der Kantonspolizei. Aber der Pegelstand sei am Zurückgehen. «Es ist alles im Normbereich, es sind keine Massnahmen nötig.» Schwimmern und Bootsfahrern rät sie, auf Treibgut und die erhöhte Fliessgeschwindigkeit zu achten. Keine Sorgen macht sich auch der Eglisauer Gemeinderat Roland Wermelinger, der als Gesundheits- und Sicherheitsvorsteher für die Rheinbadi zuständig ist. Die Rheinbadi sei unbeaufsichtigt, die Gemeinde habe somit keine Verantwortung. «Jeder muss selber einschätzen, ob er schwimmen kann.» Die Alteingesessenen Eglisauer wüssten, wann gebadet werden soll und wann nicht. Künftig bei Hochwasser Warntafeln zu montieren, findet er jedoch eine gute Idee. Wer mit Booten unterwegs ist, wird aber vor dem Kraftwerk Eglisau aussteigen und das Boot dem Ufer entlang tragen müssen. Denn geschleust wird wegen des hohen Wasserstands zurzeit nicht. Erst wenn der Wasserabfluss wieder auf unter 400 Kubikmeter pro Sekunde gesunken ist, könne die Schleuse wieder bedient werden, gibt das Energieunternehmen Axpo bekannt, dem das Kraftwerk gehört. Momentan fliessen um die 700 Kubikmeter Wasser pro Sekunde den Rhein hinunter. (asö)

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