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Polizeiverbund ist vom Tisch

Männedorf, Oetwil und Stäfa wollen ihre Einheiten nun doch nicht vereinen.

Von Lucien Scherrer Männedorf/Oetwil/Stäfa – Was vor einem Jahr noch hoffnungsfroh begann, ist bereits wieder beerdigt worden: der Plan der drei Gemeinden Männedorf, Stäfa und Oetwil für einen gemeinsamen Polizeiverbund. Wie der Gemeinderat Oetwil in einer Mitteilung schreibt, gab es nach «anfänglicher Zustimmung» in den drei Gemeinden schon bald Bedenken. Dies, weil die bestehenden Korps erst kürzlich neu zusammengestellt worden seien und gut funktionierten. Nach «diversen Gesprächen» habe man deshalb gemeinsam beschlossen, das Projekt Polizeiverbund einzustellen – und allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu prüfen. Heute unterhalten Stäfa und Männedorf je ein Korps mit fünf Polizisten, wobei die Männedörfler auch in Oetwil für Ruhe und Ordnung sorgen. In den Prozess involviert waren neben den Sicherheitsvorstehern der drei Gemeinden auch die Polizeichefs der beiden Korps. «Es hat sich schnell gezeigt, dass das Optimierungspotenzial nicht allzu gross wäre», sagt der Stäfner Gemeindeschreiber Daniel Scheidegger, «denn wir arbeiten bereits heute zusammen.» Die Polizisten hätten im Fall eines Zusammenschlusses übrigens keine Entlassungen zu befürchten gehabt: Geplant war, ein gemeinsames Korps mit 12 bis 15 Polizisten zu schaffen.

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