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Pflicht für Krippen und Schulsozialarbeit

Zürich – Künftig müssen alle Gemeinden im Kanton Zürich für genügend Plätze in Krippen, Horten und Tagesfamilien sorgen. Ebenso müssen die Gemeinden Schulsozialarbeit anbieten, wenn ein Bedarf dafür besteht. Weiter wird die ambulante Kinder- und Jugendhilfe regionalisiert. Das sind die wichtigsten Eckpunkte des Kinder- und Jungendhilfegesetzes, das der Kantonsrat gestern mit 111 zu 52 Stimmen verabschiedet hat. Das Gesetz sei gut und zeitgemäss, lobte Claudia Gambacciani (Grüne, Zürich) die Vorlage. Sabine Wettstein (FDP, Uster) zeigte sich zufrieden, weil so Bürokratie abgebaut werde. SVP und EDU sprachen sich in der Ratsdebatte vehement gegen die Vorlage aus. Sie bringe weniger Eigenverantwortung und zwinge die Gemeinden zu hohen Sozialausgaben, sagte Matthias Hauser (SVP, Hüntwangen). Das Referendum wolle die Partei aber «trotz abgrundtiefer Ablehnung» nicht ergreifen, weil die Erfolgsaussichten zu gering seien.(leu)

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