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Oberrieden erhält 60 neue Wohnungen

Im Zentrum von Oberrieden soll eine grosse Überbauung entstehen. Der Gemeinderat hat einen Gestaltungsplan dazu genehmigt.

Von Gabi Schneider Oberrieden – Die Wiese oberhalb vom Dörfliquartier soll künftig mit einer Reihe von Mehrfamilienhäusern bebaut werden. Dies sieht der private Gestaltungsplan Huebacher vor, der vom Gemeinderat Ende Jahr genehmigt worden ist. Ebenso soll eine neue Strasse die künftige Überbauung an bester Lage erschliessen: Der Gemeinderat hat dafür den Namen Butzenbachstrasse bestimmt. Sie soll parallel zum Butzenbach geführt werden und in die Hubstrasse respektive Bergstrasse geleitet werden. Die neue Strasse ist in diesen Tagen amtlich ausgeschrieben worden. In einem nächsten Schritt wird dann der private Gestaltungsplan Huebacher aufgelegt. Der Oberriedner Bauvorstand Hans Peter Kunz (parteilos) informiert, warum der Gemeinderat den Gestaltungsplan genehmigt hat: «Es ging uns in erster Linie darum, die Verkehrswege, wie die neue Erschliessungsstrasse und bestehende Flurwege, sowie die Möglichkeit für die Infrastruktur der Werkleitungen sicherzustellen.» Kunz kann sich vorstellen, dass von einem etappierten Vorgehen ausgegangen werden kann und nicht alle Bauten auf einmal realisiert werden. «Das liegt völlig in den Händen der Grundeigentümer», sagt er. Er erwartet Wohnungen im «höheren Preissegment». Grossteils in Kernzone Der Gestaltungsplan umfasst das Areal im unteren Teil der Hinteren Bergstrasse bis zur Holzgasse. Es liegt grösstenteils in der Kernzone B. In dieser Zone besteht Gestaltungsplanpflicht. Den Gestaltungsplan Huebacher hat das Aargauer Planungsbüro Metron erarbeitet. Gemäss Metron-Raumplaner Beat Suter können auf dem 2,2 Hektaren grossen Areal laut Gestaltungsplan 50 bis 60 Wohnungen realisiert werden. Damit steht Oberrieden wieder ein grösserer Bevölkerungszuwachs ins Haus. «Es macht Sinn, in einem gut erschlossenen Gebiet anstatt auf der grünen Wiese zu bauen», sagt Gemeindepräsident Martin Arnold (SVP) die Überbauungspläne rund ums historische Zentrum. Der Bevölkerungszuwachs werde sich da allerdings in Raten und nicht auf einmal einstellen.

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