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Neuer Entscheid zum Ankenbüel

Die Baupläne im Zumiker Ankenbüel sind rechtskonform. Das hat das Verwaltungsgericht entschieden.

Von Peter Meier Zumikon – Den Gegnern der geplanten Grossüberbauung im Gebiet Ankenbüel, das sich die Forch-Schnellstrasse entlang schmiegt, ist auch von der zweiten Instanz eine klare Abfuhr erteilt worden. Gemäss Recherchen des TA hat das Verwaltungsgericht Anfang Oktober die Beschwerden zweier Nachbarn gegen das Bauvorhaben abgewiesen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Beschwerdeführer haben bis Anfang November Zeit, um den Streit ans Bundesgericht zu ziehen. Ob sie diesen Schritt wagen, der aufgrund der klaren Entscheide der beiden Vorinstanzen ziemlich risikobehaftet wäre, war gestern nicht in Erfahrung zu bringen. Der Streit dauert schon ein ganzes Jahrzehnt. 2001 hatte die Gemeindeversammlung einen ersten Gestaltungsplan für die Grossüberbauung vom Tisch gewischt. Ein Jahr später scheiterte eine Initiative zur Auszonung des rund drei Hektaren grossen Baugebiets, das erst 1997 überhaupt eingezont worden war. Ein zweiter Gestaltungsplan fand dann 2004 die Gnade der Zumiker Stimmberechtigten. Zwei Jahre später erwarb der Versicherungskonzern Swiss Life das Ankenbüel für 28 Millionen Franken und wartet seither darauf, die Bagger auffahren lassen zu können. Nach Angaben von Paul Stocker, dem zuständigen Projektleiter, wird Swiss Life auf dem Ankenbüel rund 60 Millionen Franken investieren. Geplant sind rund 120 Wohnungen verschiedenster Grössen.

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