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Neuer Chef bei der Raiffeisenbank

Die Raiffeisenbank ist am See stark gewachsen. Mit Christian Stucki erhält sie nun einen neuen Leiter.

Von Daniel Fritzsche Männedorf – Die Zahlen geben Urs Häfliger recht: In seinen sechs Jahren als Leiter der Raiffeisenbank rechter Zürichsee stieg die Bilanzsumme der Genossenschaft von 368 auf 918 Millionen Franken, die Zahl der Mitglieder von 5300 auf 12 000 und die der Mitarbeiter von 19 auf 45. Trotz diesem beeindruckenden Wachstum und mittlerweile vier Geschäftsstellen am See in Männedorf, Küsnacht, Meilen und Stäfa hat es die Raiffeisen geschafft, das Image der kleinen, sympathischen Bank zu behalten und zu pflegen. Häfligers Nachfolger, Christian Stucki, will am volksnahen Bild der Bank festhalten. Der 40-Jährige tritt seine neue Stelle am 1. Januar an – er arbeitete bisher bei der UBS. Wie sein Vorgänger will er in der Region Präsenz markieren – sei es am Gewerbetreffen, an der Versammlung der Waldkorporation oder am Jahrgängeranlass. «Unser Image ist darum so positiv, weil wir in den Dörfern verwurzelt sind.» Stucki ist in Erlenbach aufgewachsen und wohnt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern auch heute noch dort. Natürlich habe der Bank das positive Image in den letzten Jahren geholfen. Urs Häfliger sagt: «Während der Zeit, in denen über die Grossbanken in den Medien schlecht berichtet wurde, strömten die Kunden geradezu zu uns.»Wichtig sind ihm die Mitarbeiter vor Ort. «Sie kennen die Kundschaft und gehen auf sie ein», sagt Häfliger. «Die Kunden sollten bei uns nicht das Gefühl haben, mit einem Bancomaten mit Ohren zu sprechen.» Das Genossenschaftsmodell stellt auch der neue Bankleiter nicht infrage. «Es hat viele Vorteile», sagt Stucki. Zum einen fördere es das Zusammengehörigkeitsgefühl der Eigentümer, zum anderen garantiere es eine nachhaltige Entwicklung der Bank. Eine Aktiengesellschaft könne zwar schnell entscheiden und zum Beispiel problemlos grosse Mengen an Kapital aufnehmen, dafür würden auch rascher unwiderrufliche Fehler gemacht. Am meisten freut sich Stucki über die unternehmerischen Freiheiten, die er an seinem neuen Arbeitsplatz in Männedorf erhält. «In den Grossbanken sind die Leitplanken eng gesetzt. Hier bei der Raiffeisen bin ich Unternehmer und kein Angestellter mehr.» Häfliger derweil kehrt der Bankenwelt den Rücken – nicht, weil er das Geschäft uninteressant finde, sondern weil er eine neue Herausforderung annimmt. Zusammen mit einem Partner wird er ab dem neuen Jahr ein Personal- und Unternehmensberatungsbüro in Stäfa führen. Christian Stucki Er übernimmt die Leitung der Raiffeisenbank rechter Zürichsee.

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