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Mit dem FCZ-Bus in die Ferien

Die Teilnehmer eines Sportlagers für geistig Behinderte geniessen den Schaffhauser Sommer – in FCZ-Bussen.

Von Erika Burri Rüdlingen – Als die drei FCZ-Clubbusse vor der Badi Flaach vorfuhren, stand da auch schon ein zufällig anwesender FC-Basel-Fan. «Ihr müsst noch üben», zog er einen der Fahrer auf. Erst kürzlich hat der FCB den FC Zürich geschlagen, 3:2. Sie kämen zum Spezialtraining, antwortete der Fahrer und lachte. «Dann öffneten sich die Türen, und die Mitfahrer stiegen aus», erzählt Lagerleiter Reto Oeschger. Statt Yassine Chikhaoui und Kollegen kamen dem FCB-Fan 26 geistig behinderte Personen entgegen. Der Fan habe ziemlich gestaunt. Mit Absage gerechnet Für den Lagerleiter, der sonst beim TA als Fotograf arbeitet, sind die Busse ein Glücksfall. Seit es das Sportlager gibt, haben die Organisatoren Probleme, geeignete Kleinbusse aufzutreiben. Dieses Transportproblem kennen die meisten gemeinnützigen Lager. Weil die Miete für drei Busse bei einer Autoagentur mit 5000 Franken ihr Budget sprengen würde, müssen sie sich jedes Jahr etwas einfallen lassen. Dieses Jahr kam der Lagerleiter auf die Idee, FCZ-Präsident Ancillo Canepa anzuschreiben. «Ich rechnete eigentlich mit einer Absage», sagt er. Aber Canepa zögerte nicht lange und sagte zu: zwei Wochen, drei Clubbusse à 16 Plätze, keine Mietkosten. Trainieren ohne Yassine, aber mit Canepas Segen: Teilnehmer des Plus-Sportlagers in Rüdlingen SH. Foto: Reto Oeschger

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