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Landert Keramik AG ist in Konkurs

Ein Liquidator wird die Reste des Embracher Traditionsunternehmens veräussern.

Von Sandra Zrinski Embrach – Im Februar des vergangenen Jahres sind beim Traditionsunternehmen Landert Keramik AG in Embrach die letzten Caquelons und Urnen gebrannt worden. Dann wurde die Keramikfirma geschlossen. Nun ist über sie der Konkurs eröffnet worden. Wie hoch die ausstehenden Schulden sind und wie viele Gläubiger Ansprüche stellen, wollte beim Konkursamt Embrach niemand beantworten. Gemäss Auskunft des zuständigen Sacharbeiters für das Konkursverfahren würden das noch vorhandene Material und die Rohwaren nicht in einer öffentlichen Versteigerung verkauft. Voraussichtlich werde ein Liquidator mit der Veräusserung beauftragt. Damit lassen sich grössere Einnahmen erzielen. Christoph Landert, der die Firma in vierter Generation geführt hat, möchte sich zum Konkursverfahren nicht äussern. Neue Lösung für Mitarbeiter Bevor die Öfen letztes Jahr abgestellt wurden, arbeiteten 40 Personen von Hardundgut für die Landert Keramik. Hardundgut ist ein soziales Dienstleistungsunternehmen, das Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung beschäftigt. Für alle Mitarbeitenden konnte eine neue Anstellung gefunden werden. Die von Hardundgut erbrachten Leistungen wurden, bis auf eine kleine Forderung, alle bezahlt. Allerdings musste die Landert Keramik in der Vergangenheit wiederholt gemahnt werden, damit sie die ausstehenden Rechnungen von Hardundgut beglich, wie Fritz Beier, der Leiter der sozialen Institution, sagte.

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