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IrlandIn windschiefen Ruinen des Wohlstands,TA vom 8. 12.

IrlandIn windschiefen Ruinen des Wohlstands,TA vom 8. 12. Modernes Weihnachtsmärchen. «Spätestens mit der Finanzkrise hat die Realität den Kampf gegen die Romantik gewonnen. Oder doch nicht?», lese ich im Titel des Artikels von Schriftsteller Hansjörg Schertenleib. Ich bin überzeugt, man muss manchmal etwas verlassen, um es zu finden. Wohlstand, diese gierige, explosionsartig aufflackernde Flamme. Hotspots wie Globalisierung, Wachstum, niedere Zinsen, Inflation. Strohfeuer verwitterter Wohlstand. Wo sind die trotzigen Wurzeln, die das Land so viele Krisen überstehen liess? Bahnhofstrasse Zürich. Vorweihnachtszeit, hektische Geschäftigkeit, Budgetvorgabe, klingelnde Kassen, müde Beine. Doch bei Einbruch der Dunkelheit geht ein Raunen durch die Menge. Handys werden gezückt, ein kurzes Innehalten. «Lucy»! Lichterkette, altmodisch, romantisch, sternengleich. Wir haben uns gewehrt gegen die kalten, teuren Neonröhren! Ein modernes Weihnachtsmärchen. Das lässt hoffen. Ingrid Wild, Uster

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