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Initiant will Wäck-Scheunen retten – TA vom 28. 9.

Initiant will Wäck-Scheunen retten – TA vom 28. 9. St. Florian in Uetikon. Mit Befremden habe ich von den beiden Initiativen betreffend Bauvorhaben der Di-Gallo-Gruppe gehört. Die Initianten sind zwar für Alterswohnungen, nur nicht dort, wo sie geplant sind. Es sind Anwohner, die einmal mehr Opposition gegen ein sachlich korrektes und bewilligungsfähiges Projekt machen. Man zwingt dabei den Eigentümer, einen aufwendigen und teuren Gestaltungsplan zu realisieren und diesen der Gemeindeversammlung vorzulegen. Als zweiter Verhinderungsversuch sollen die alten Scheunen (auf deren Grund und Boden die Wohnungen geplant sind) unter Schutz gestellt werden. Auch dies ist nicht gratis zu haben – von den Auflagen betreffend Nutzung und Unterhaltskosten gar nicht erst zu sprechen. Die Di-Gallo-Gruppe hat von Anfang an ihre Karten offengelegt: Das Volk hat ihr das Vertrauen ausgesprochen und kann heute davon profitieren. Die Wäck ist gut geführt und wirtschaftet ohne rote Zahlen. Als Krankenschwester und Gesundheitspolitikerin weiss ich, wie wichtig die neuen Wohnungen sind und wie gross das Bedürfnis danach ist. Es braucht den Anschluss und die Nähe zu einem Pflegeheim, anders kann das «Wohnen mit Service» weder angeboten noch umgesetzt werden. Die gleichen Leute, die diese Wohnform verhindern wollen, werfen der Di-Gallo-Gruppe vor, dass die neuen Wohnungen zu teuer würden. Sie haben sich offensichtlich nie ernsthaft mit dem Kosten-Nutzen-Verhältnis auseinandergesetzt. Zudem sollten sie wissen, dass Einsprachen und Umplanungen ein Projekt nicht nur verzögern, sondern auch sehr rasch verteuern. Haben unsere Uetiker Senioren so etwas verdient? Ich sage mit Überzeugung Nein zu beiden Initiativen und Nein zu einer solchen St.-Florians-Politik! Theres Weber, UetikonSVP-Kantonsrätin und Kommunikationschefin des Hauses Wäckerling

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