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Gloor wollte vor der Polizei fliehen

Der am Montag in Zürich verhaftete Financier Martin Gloor, dem Vermögensdelikte in Millionenhöhe vorgeworfen werden, versuchte sich der Festnahme durch die Polizei mit einer halsbrecherischen Flucht durch das Wohnungsfenster zu entziehen. Dabei blieb er auf einem Mauervorsprung stecken und konnte widerstandslos verhaftet werden. Im Rennverein Zürich, den Gloor seit wenigen Monaten präsidiert, will man nicht schlecht über den 43-Jährigen reden, obwohl es immer wieder Gerüchte gegeben habe, er sei ein Hochstapler. Gloor habe den Verein aus Liebe zu den Pferden und nicht aus anderen Motiven übernommen, sagt der Vizepräsident. Der Verein sei unter Gloor nicht zu Schaden gekommen. Vielmehr habe Gloor 800 000 Franken investiert, um einen Teil der Vereinsschulden von 1,5 Millionen Franken abzubauen. Der Verein hofft, bereits 2012 wieder Rennen in Dielsdorf durchführen zu können. Gloor wollte die Rennbahn für 20 Millionen Franken total sanieren. Deshalb wäre sie im nächsten Jahr nicht zur Verfügung gestanden. (rba/hoh) – Seite 15

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