Zum Hauptinhalt springen

Gerichtsentscheid löst in Kloten Kopfschütteln aus

Das Verwaltungsgericht behindert das verdichtete Bauen in Klotens Zentrum. Der Stadtrat prüft nun einen Weiterzug des Urteils ans Bundesgericht.

Von Alexander Lanner Kloten – Der Zwist um die Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) der Stadt Kloten ist zu Ende – vorläufig zumindest. Das Verwaltungsgericht ist zum Schluss gekommen, dass im Zentrum verdichtetes Bauen grundsätzlich erlaubt ist. Dies gilt aber lediglich für Büro- und Gewerberäume. Neue Wohnungen dürfen nicht erstellt werden. Wie Marc Osterwalder, Bereichsleiter Lebensraum und Sicherheit der Stadt Kloten, auf Anfrage erklärte, ist der Entscheid des Verwaltungsgerichts grösstenteils nicht zugunsten der Stadt ausgefallen. Die strategischen Ziele des Stadtrates lassen sich so nicht mehr umsetzen. «Ein belebtes Stadtzentrum kann nur mit einer Mischnutzung erreicht werden», ist Osterwalder überzeugt. Eine reine Konzentration auf Büro- und Gewerbeflächen sei nicht erwünscht. Entscheid nach Sommerferien Ob das Urteil des Verwaltungsgerichts an die nächsthöhere Instanz weitergezogen wird, kann Osterwalder zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten. «Wir werden nun das weitere Vorgehen intern besprechen. Der Stadtrat wird an seiner Sitzung nach den Sommerferien entscheiden, ob ein Weiterzug ans Bundesgericht sinnvoll ist», sagt er. 2007 hatte unter anderen die Flughafen Zürich AG gegen Klotens BZO-Revision rekurriert. Sie befürchtete, dass innerhalb von lärmbelasteten Gebieten erheblich mehr Wohnungen hätten entstehen können. Die Baurekurskommission hatte die Rekurse teilweise gutgeheissen. Deshalb sah sich der Stadtrat veranlasst, das Urteil ans Verwaltungsgericht weiterzuziehen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch