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Flamenco als Bluthochzeitstanz

Ein literarisch-tänzerischer Abend mit einer Choreografie, die ihrer Vorlage ein Denkmal setzt: Die Geschichte hinter «Bodes de Sangre» – auf deutsch Bluthochzeit – beruht auf einer wahren Begebenheit. Eine Braut verlässt am Tag ihrer Hochzeit ihren Bräutigam, um mit ihrem Cousin zu leben. Der Verschmähte verfällt in einen Blutrausch, dem keiner entkommt. Federico Garcia Lorca hat das Stück unter dem Eindruck des strengen gesellschaftlichen Wertesystems in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts geschrieben. Im zweiten Teil des Abends widmet sich die Compagnie ganz dem Tanz. Ist der erste Teil eine Hommage an einen Dichter und sein Werk, so ist der zweite eine Liebeserklärung an den Flamenco, an den Tanz, an Leidenschaft und Energie. Tanz: Compañia Antonio Gades. Theater Winterthur, Sa, 19.30h, So, 19h.

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