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Ferag kehrt zur Normalität zurück

Hinwil – Die in Hinwil domizilierte Ferag will die Arbeitszeit per Ende Jahr von wöchentlich 45 Stunden auf 40 Stunden reduzieren. Das sagt Gerd Rau, Vizepräsident des Verwaltungsrats beim Mutterkonzern Walter Reist Holding. Mit der Reduktion kehrt das auf Förder- und Verarbeitungstechnik spezialisierte Unternehmen zur Normalität zurück. Seit Ende August gilt für die Ferag-Mitarbeiter bezüglich Arbeitszeit das gesetzliche Maximum. Grund für die Erhöhung waren die Auswirkungen der Frankenstärke auf den Geschäftsgang. Wie Rau damals sagte, werde das Unternehmen ohne die Massnahme in diesem Jahr rote Zahlen schreiben müssen. Das Personal sei daher gefordert, ein Opfer zu bringen. Dass die Massnahme nun definitiv gestoppt wird, dürfte indes nebst den rund 600 betroffenen Mitarbeitern auch die Gewerkschaft Unia freuen. Sie hatte die Rechtmässigkeit der Arbeitszeiterhöhung infrage gestellt und eine offene Betriebsversammlung organisiert, um allfällige Missstände aufzudecken. (stk)

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