Zum Hauptinhalt springen

Fall Bonstetten: Streit um Genugtuung Fall Bonstetten: Streit um Genugtuung

Zürich – Im Fall Bonstetten sind Vergleichsverhandlungen im Gang. Dabei geht es um die Höhe der Zahlung, welche die Gemeinde Bonstetten der Mutter von Florian zu leisten hat. Der Fünfjährige war im Februar 2010 von seinem Vater getötet worden. Die Vormundschaftsbehörde Bonstetten hatte den Buben in die Obhut des Vaters gegeben, obwohl dieser früher schon einen Sohn aus erster Ehe beinahe umgebracht hatte. Bislang war der Bezirksrat Affoltern bei den Verhandlungen dabei. Kürzlich hat ihn die kantonale Justizdirektion durch den Bezirksrat Meilen ersetzt. Denn der Bezirksrat Affoltern war als Aufsichtsbehörde in den Fall involviert. Es sei darum gegangen, einen Interessenkonflikt zu vermeiden, sagt Burkhard Wolf, der Rechtsvertreter der Mutter. Er hat eine Haftungsklage gegen die Gemeinde Bonstetten eingereicht. Bei den Beträgen liegen die Parteien noch weit auseinander. Wolf fordert 240?000 Franken, das Angebot von Bonstetten liegt bei rund 35?000 Franken. (bg)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch