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Ex-FCZ-Stürmer Peter Risi ist tot

Der Nidwaldner starb nach langer Krankheit 60-jährig.

Wer zu einer älteren Generation gehört und den Namen Peter Risi hört, der denkt an Tore. Dreimal wurde der in Buochs NW aufgewachsene Stürmer Torschützenkönig der Nationalliga A: 1976 und 1979 mit dem FC Zürich und 1981 mit Luzern. Er bestritt zwischen 1974 und 1977 auch 15 Länderspiele und erzielte 3 Treffer für die Schweiz. Seine erfolgreichste Zeit hatte der nur 1,74 m grosse, aber doch kopfballstarke Angreifer von 1975 bis 1979 beim FCZ. Gleich in seiner ersten Saison markierte der von Winterthur gekommene Risi 33 Meisterschaftstreffer und war wesentlich am Doublegewinn der Zürcher beteiligt. Seine Quote von 1,3 Toren pro Spiel trug dem damals 26-jährigen Goalgetter den bronzenen Fussballschuh als drittbester Skorer Europas ein. «Ein feiner Mensch» Die Spielzeit 1976/77 wurde zur erfolgreichsten des FCZ auf internationalem Parkett. Die vielleicht beste Mannschaft in der 114-jährigen Geschichte mit Spielern wie Grob, Gabet Chapuisat, Martinelli, Kuhn, Weller, Botteron, Scheiwiler, Cucinotta und Risi drang im Meistercup bis in den Halbfinal gegen Liverpool vor. Risi schoss entscheidende Tore – und das einzige mit einem frühen Penalty beim 1:3 im alten Letzigrund gegen die Engländer. Der FCZ schied mit dem Gesamtskore von 1:6 aus, Liverpool gewann den Final gegen Gladbach 3:1. Der Trainer jenes FCZ-Teams war Timo Konietzka. Der 72-Jährige sagt über Risi: «Peter machte aus jeder Chance ein Tor. Er war ein wunderbarer Fussballer, der viel rannte und wenig sprach. Er war ein feiner, stiller Mensch.»(pb.) Peter Risi.

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