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Ersetzt Traktor den Dübendorfer Ökibus?

Ein Zugfahrzeug mit Anhänger wäre günstiger und flexibler einsetzbar als ein neuer Bus, findet BDP-Gemeinderat Bruno Eggenberger.

Dübendorf – Am 3. Juli hat das Dübendorfer Stadtparlament 300 000 Franken für den Ersatz des Ökibusses bewilligt. Nun regt BDP-Gemeinderat Bruno Eggenberger an, nicht einen neuen Bus, sondern ein Zugfahrzeug mit Anhänger zu kaufen. Er hat dazu eine schriftliche Anfrage an den Stadtrat formuliert. «Die Lebensdauer eines Busses wird im Wesentlichen von den Antriebskomponenten bestimmt», ist der BDP-Parlamentarier überzeugt. Eine Aufteilung in Zugfahrzeug und Anhänger brächte gleich mehrere Vorteile. «Der Traktor kann für andere Zwecke eingesetzt werden, wenn er für den Ökobus gerade nicht benötigt wird. Und ein Anhänger wäre günstiger in Anschaffung und Unterhalt und hätte eine längere Lebensdauer als ein neuer Bus.» Eggenberger will vom Stadtrat darum wissen, ob eine Variante mit Traktor und Anhänger geprüft wird. Der orangefarbene, ehemalige Linienbus ist in Dübendorf seit Mai 2004 unterwegs. Angeschafft wurde er, um der Unordnung in den Quartiersammelstellen zu begegnen. Vor 2004 sammelten die Angestellten der Stadt dort jährlich bis zu 600 Tonnen illegal entsorgten Müll ein. Im Bus kann die Bevölkerung Sonderabfälle wie Altöl, Farben, Batterien oder PET abgeben. Nach anfänglicher Kritik hat sich das von der Bevölkerung liebevoll Ökibus genannte Gefährt inzwischen etabliert. (arb)

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