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Eine Flamme für überdurchschnittliche Leistung

Wetzikon will künftig jährlich einen Verein und einen Funktionär für aussergewöhnliche Leistungen ehren. Ab sofort können Wetziker abstimmen.

Von Elke Wiebalck Wetzikon – Vereine und Funktionäre, welche in den vergangenen Jahren überdurchschnittliche Leistungen erbracht haben und sich speziell für das Gemeinwohl der Wetziker eingesetzt haben, können sich dieses Jahr einen Preis erhoffen. Die Stadt Wetzikon wird anlässlich des Vereins-Apéros an der Züri-Oberland-Mäss (ZOM) vom 1. September erstmals eine Auszeichnung unter dem Namen «Wetziker Flamme» vergeben. Die Ehrung soll an der ZOM einen wichtigen Platz einnehmen. Der siegreiche Verein erhält zudem 2500 Franken, der Gewinner unter den Funktionären 1000 Franken. 16 Vorschläge liegen vor Die Stadt Wetzikon und der Verband der Wetziker Ortsvereine haben die Preisverleihung lanciert. «Diese Vereine und ihre Mitglieder leisten grosse Arbeit, meist auf ehrenamtlicher Basis», sagt Gemeindeschreiber Marcel Peter. «Mit diesem Preis sollen sie belohnt und unterstützt werden.» Auf den Aufruf der Stadt Wetzikon im April haben Wetziker Vereine 16 Vorschläge eingereicht (10 Vereine und 6 Funktionäre). Eine Jury nominierte schliesslich je drei Vereine und Funktionäre. Bei den Vereinen sind dies der Radfahrer-Verein Wetzikon sowie die Vereine Robinsonspielplatz und Wetzikontakt. Die nominierten Funktionäre sind Duri Kunz vom STV Wetzikon, Bruno Schaufelberger von der Behinderten-Sportgruppe Zürcher Oberland, und Martin Zehender vom Verein Jugendarbeit. Der Jury ging es bei der Nomination der Funktionäre laut Stadtschreiber Marcel Peter darum, Leute auszuwählen, die schon lang im Verein aktiv sind. «Die Nominierten haben in den letzten Jahren grosse Verdienste erworben. Sie arbeiten normalerweise aber eher im Hintergrund und treten durch diese Preisverleihung für einmal ins Rampenlicht.» Bei den Vereinen sei darauf geachtet worden, Klubs aus möglichst unterschiedlichen Sparten auszuwählen, von deren Projekten die ganze Gemeinde profitiert. Einen ähnlichen Preis wie die «Flamme» hat dieses Jahr bereits die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Hinwil (GGBH) ins Leben gerufen: den «Impuls-Priis» für gemeinnützige Projekte. GGBH-Präsident Patrick Zanini nimmt die Wetziker «Flamme» jedoch nicht als Konkurrenz wahr. «Unser Wettbewerb bezieht sich auf den ganzen Bezirk und eher auf Initiativen von Privatpersonen», sagt Zanini, und fügt scherzhaft hinzu: «Vielleicht hätte ich die GGBH auch anmelden sollen.» Wetziker Einwohner können bis 25. August auf www.wetzikon.ch ihre Stimme abgeben.

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