Zum Hauptinhalt springen

Der Marlboro-Man und die Freiheit

Tipp Winterthur Der Cowboy, der durch die endlos scheinende Prärie reitet und nie zurückschaut, ist eine moderne Ikone, die wesentlich aus fotografischen Bildern geformt wurde. Eine wichtige Rolle spielte dabei die Werbekampagne für die Marlboro-Zigarette mit der Erfindung des «Marlboro-Man». Während zehn Jahren hat der Schweizer Hannes Schmid unzählige Fotografien für diese Kampagne realisiert. Durch Inserate und Plakate weltweit verbreitet, haben sie die Sehnsucht des Publikums nach Freiheit und Abenteuer immer von neuem beflügelt. Was ist das Geheimnis hinter dem Erfolg des legendären Cowboys? Wie erfindet man Bilder, die so einprägsam sind, dass sie in unser kollektives Gedächtnis eingehen? Die Ausstellung der Fotostiftung Schweiz gibt Einblick in die Erzeugung einer perfekten Illusion. Sie beleuchtet «The Making of . . .», aber auch das Weiterleben eines Helden, der neben Mickymaus, Tarzan oder Barbie zu den einflussreichsten Figuren gehört, die gar nie existierten. Hannes Schmid, 1946 in Zürich geboren, fotografierte den Marlboro-Man zwischen 1993 und 2002. In jüngster Zeit greift er dabei auch auf seine Cowboy-Fotografien zurück und benutzt sie als Vorlagen für monumentale, fotorealistische Gemälde, die er in monatelanger, akribischer Feinarbeit auf die Leinwand bringt (Foto: Hannes Schmid, Öl auf Leinwand, 2007). Fotostiftung Schweiz, Grüzenstrasse 45, Mittwoch, 11–20h.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch