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Der Hörgerätehersteller Wie Sonova nach Stäfa kam

Die Geschichte der Sonova reicht ins Jahr 1947 zurück. Damals gründete eine französisch-belgische Investorengruppe die «AG für Elektroakustik» mit Hauptsitz in Zürich. Knapp 20 Jahre später übernahm Ernst Rihs, Vater des heutigen Verwaltungsratspräsidenten Andy Rihs, sämtliche Aktien des Unternehmens. Nach dem Tod von Ernst Rihs 1980 übernehmen die Söhne Andy und Hansueli seine Aktien. Fünf Jahre später wird die Phonak Holding AG gegründet und zwei weitere Jahre später zieht das Unternehmen an den heutigen Standort nach Stäfa. 1989 gründet Phonak eine Vertriebsgesellschaft in den USA. 1997 eröffnet sie ein Technologiezentrum in Stäfa.Valentin Chapero übernimmt 2002 die Geschäftsleitung von Andy Rihs, der sich in der Folge wieder auf das Verwaltungsratspräsidium beschränkt. Als Chapero beginnt, schreibt das Unternehmen rote Zahlen. Vier Jahre später erzielt Phonak bereits einen Umsatz von über einer Milliarde Franken – doppelt so viel wie bei Chaperos Amtsantritt.2007 wird die Phonak Holding in Sonova Holding AG umbenannt. Die Marke Phonak bleibt bestehen. Im gleichen Jahr scheitert die Übernahme des dänischen Hörgeräteherstellers GN Resound am Veto der deutschen Wettbewerbsbehörden. Der Zukauf hätte Sonova zum Weltmarktführer für Hörgeräte vor der dänischen William Demant und der deutschen Siemens gemacht. 2008/09 ist es so weit: Der Konzern aus Stäfa ist umsatzstärkster Hörgerätehersteller der Welt. (ps)

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