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Das Buhlen um die Pfründe beim Bankrat Gerangel um ZKB-Bankrat

320 000 Franken verdient das Präsidium, gut 30 000 die einfachen Mitglieder. Das Buhlen im Kantonsrat hat begonnen. 320 000 Franken gibt es fürs Präsidium, gut 30 000 für die einfachen Mitglieder.

Von Ruedi Baumann Zürich – Die Verschiebungen der letzten Kantonsratswahlen haben auch Auswirkungen auf die Zusammensetzung des 13-köpfigen Bankrats der ZKB. SVP und Grünliberale gewinnen je einen Sitz, SP und EVP verlieren einen. Von Bedeutung ist das auch beim Gerangel um die lukrativsten Pfründen, die der Kantonsrat zu vergeben hat: Die drei Präsidiumsmitglieder verdienen jährlich ab 320 000 Franken, ein einfaches Mitglied 30 000 Franken, zusammen mit den Sitzungsgeldern ergibt dies noch einiges mehr. Gewählt wird der Bankrat im Mai durch den neuen Kantonsrat. Das Präsidium scheint bereits bestellt: Die FDP hat mit Jörg Müller-Ganz Vorgänger Martin Zollinger bereits vor einem halben Jahr ersetzt. Die SP hat für die zurücktretende Liselotte Illi den bisherigen Bankrat János Blum aufgestellt. Und die SVP hat den früheren Crossair-Chefpiloten und Autoparteikantonsrat Bruno Dobler nominiert (TA vom 19. April). Er soll Urs Oberholzer ersetzen.Weil Maurice Pedergnana SP-intern gegen Blum unterlag, muss er wegen der Amtszeitbeschränkung zurücktreten. Die SP verliert damit vorübergehend zwei Sitze. Wenn in zwei Jahren EVP-Vertreter Kurt Schreiber 70 wird und die Alterslimite erreicht, kann die SP den Ersatz stellen; die EVP ist dann nicht mehr dabei. Die Grünliberalen erhalten bereits im kommenden Mai einen Sitz, die CVP wird zu diesem Zeitpunkt den zurücktretenden Germain Mittaz ersetzen. Die CVP will gemäss Fraktionschef Philippe Kutter einen fraktionsexternen Fachmann nominieren. Auch der GLP-Vertreter ist noch nicht bekannt.Die SVP kann neu vier Mitglieder stellen: Neben Dobler und dem verbleibenden Alfred Binder (Knonau) hat die Fraktion neu den abgewählten Kantonsrat Rolf Robert Zimmermann (Zumikon) sowie den Unternehmer Peter Ruff (Madetswil) nominiert. Die Neuen müssen sich allen Fraktionen vorstellen; die Wahl findet am 9. Mai statt.

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